Wir hatten nach so vielen kühlen und nassen Tagen auf trockenes Wetter gehofft. Und offenbar galt an diesem Tag: „Dem Tapferen hilft das Glück“ – denn tatsächlich riss die Wolkendecke pünktlich vor Beginn der Wanderung auf, und wir konnten unseren Weg – diesmal um die Einsiedler Talsperre (die älteste Talsperre Sachsens, erbaut 1891-1894) – bei zwar immernoch kühler, aber klarer und regenfreier Luft unter dahinziehenden Wolken und bei erfreulich viel Sonne sehr genießen. Die Route führte von der Ruhebank-Siedlung aus im Bogen zum oberen Ende des Talsperrengeländes, wo der Stadtguttalbach in die Vorsperre (den sog. „Herrenteich“) mündet. Danach ging es südlich entlang der Talsperre weiter, vorbei an der sehenswerten Überlaufkaskade bis zur Altenhainer Straße (hier gab’s einige interessante Informationen zu Talsperre und Talsperrenverbund) und auf der Nordseite der Talsperre mit Blick auf das im Sonnenlicht funkelnde Wasser zurück zum östlichen Ende, um nach einer kurzen Stärkung aus dem Rucksack durch den Frühlingswald über einen Teil des „Naturlehrpfads Erzgebirgsnordrandstufe“ wieder hinaufzusteigen zum Ausgangspunkt. Selbstverständlich enthielt auch die diesjährige Wanderung wieder eine „Challenge“: für die Kinder und Jugendlichen galt es, die auf 15 Fotos entlang der reichlich 6km langen Strecke abgebildeten „Besonderheiten“ beim Wandern im Gelände zu entdecken. Das bewirkte, dass die Kinder immer ein Stück vorneweg stürmten, um diese Punkte als Erste zu finden. Und was soll man sagen: mit ihren scharfen Augen entdeckten sie mühelos ALLE. Nach 2h waren wir bereits wieder am Ausgangspunkt angelangt und konnten mit einer schon von Uwe und Reimar vorbereiteten und von einigen Eltern und Reimar durch leckere Salate bereicherten Grill-Mahlzeit die gemeinsame Wanderung gut gelaunt und entspannt abschließen.
