Unser Trainingslager im Oktober

Zusätzlich zu den regulären wöchentlichen Trainingsterminen Montag und Freitag trafen sich in der ersten Ferienwoche im Oktober 15 Judoverrückte des Judo-Club Gornau e.V. zu einem zusätzlichen Trainingslager vom Dienstag, den 09.10. bis Donnerstag, den 11.10.2018.

Am  Dienstag vor dem Training ließen wir es uns nicht nehmen, uns noch einmal vor dem Grab unseres verstorbenen Freundes und Sensei Egon Keller zu treffen. Ohne seine Initiative gäbe es vermutlich den Judo-Club Gornau nicht mehr. Wir wollten seiner nochmals Gedenken und ihn ehren.

Gegen 09:00 Uhr ging es los mit Matte aufbauen und erst mal eine Trainingseinheit Kraft, verbunden mit Qi Gong – Übungen. Dann gestaltete unser erfahrener und erfolgreicher Wettkämpfer und Trainer Theo eine sehr interessante Trainingseinheit. Aus einer Griffart heraus in jede Bewegungsrichtung mit verschiedenen Würfen werfen war und ist sehr interessant. Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit Verkettungen von Würfen. Natürlich wurde jede Trainingseinheit mit Spielen aufgelockert, so dass es Allen Freude bereitete. Gegen 15:00 Uhr ging der erste Tag zu Ende.

 

Am Mittwoch, dem 2. Trainingstag, konnte Fabian sich als angehender Trainer ausprobieren. Nach einer schönen Erwärmung beschäftigten wir uns mit der Koshi-Waza- Kata. Eine Kata ist die Darstellung von Wurfprinzipien und wird bei Prüfungen für fortgeschrittene Judoka abverlangt.

Die Fortgeschrittenen unter uns konnten so ihr Wissen vertiefen und für die Judoka aus dem Anfängerbereich war es eine hervorragende Einführung in diese Thematik des Judo. In der zweiten Trainingseinheit brachte Reimar Erfahrungen des Judo-Weltmeisters Udo Quellmalz unseren Kämpfern nahe. Er demonstrierte mit Carlotta verschiedene Varianten und Eingangsmöglichkeiten zu dem Te-Waza (Handwurf) Tai- Otoshi, was sehr interessant und lehrreich war.

Am Nachmittag ging es nun ins Freie. Bei schönstem Wetter ein kleiner Ausdauerlauf, unter-brochen mit praxisnaher Selbstverteidigung. Im Freien ohne Judomatte war dies für die Meisten eine neue Erfahrung.

 

Am Donnerstag, dem 3. Trainingstag wiederholte Reimar seine Trainingseinheit vom Dienstag. Jeder erkannte, dass diese Übungen in ständiger Wiederholung sinnvoll sind. Der Eine oder Andere spürte das auch in den Muskeln u. Gelenken. In der zweiten Trainingseinheit war dann  Linus, auch ein in Ausbildung stehender Trainer, an der Reihe. Linus hatte sich zur Aufgabe gestellt, aus der Wurfgruppe Ashi-Waza (Fuß- und Beinwürfe) die verschiedenen Wurfprinzipien zu erklären. Die Ausführungen waren sehr verständlich und wir übten die verschiedenen Techniken fleißig. Zum Abschluss am Nachmittag ging es wieder ins Freie und es gab noch einmal praxisnahe Selbstverteidigung, mit verschiedensten Spielen aufgelockert.

 

Insgesamt hat das Trainingslager allen Beteiligten viel Freude gemacht und Keinem wurde das „ständige Judo“ zu viel, denn am Freitag standen alle wieder zum regulären Training auf der Matte.

 

Danke an Emi, welche die Grundidee hatte und Danke an die Organisatoren, vorweg Reimar, der den Hauptanteil der Organisation übernommen hat.

 

Stephan Henz

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.