Medaillen in Breitenbrunn und Riesa, leider keine vorder Platzierung zur DM U21

Die „Kampfzwerge“ des JUDO-CLUB Gornau e.V. standen bei der 21.Auflage des Frühjars-Krümel-Randori ( bis 10 Jahre) am 07.März 2020 in Breitenbrunn auf der Matte. Ausrichter dieses Turniers, welches speziell für Anfänger der Sportart Judo geplant ist, war der Judoclub Antonsthal-Schwarzenberg. Trotz Corona-Virus Geschrei waren 82 Judoka von 14 Vereinen bei winterlichem Wetter angereist. Der JC Gornau war mit 2 Mädchen und 4 Jungen vertreten. Von diesen 6 Judoka war es für 3 ein Debüt. Adrian Klaus (23,4kg), Aljoschas Langer (25,8kg) sowie Emely Oehme (26,2kg) waren bei diesem Turnier schon „alte Hasen“. Sie zeigten gutes und schönes Judo und gingen alle nach ihren jeweils 4 Kämpfen als Sieger von der Matte. Zum Lohn gab es natürlich Gold. Für Alba Beyer (21kg), Ben Gerstner (28,1kg) und Feliceo Arnold (36,3kg) war es das erste Turnier, welches sie außerhalb des heimischen Dojos bestritten. Alle Drei zeigten entsprechend ihres Leistungsstandes gute Leistungen und konnten den teils höher graduierten Gegnern lange Zeit Paroli bieten. Alle drei verbuchten am Ende einen Sieg auf ihrem Konto, was für Alba und Ben für Rang 4 und für Feliceo sogar für Bronze reichte.

Am  gleichen Tag standen in Riesa zum Stahlpokal die Gornauer Judoka der AK U13 und U15 auf der Matte. Angereist waren insgesamt 260 Starter aus 30 Vereinen. Elias Wunderlich (-28kg) zeigte wieder filmreifes Judo. Den ersten Kampf gewann er mit einem bilderbuchreifen De-Ashi-Barai (Fußfeger) und seine zweite Begegnung wurde mit einer Wurftechnik auf Ippon beendet. Das hieß am Ende Gold für Elias. Einige Gegner mehr (21) warteten in der Gewichtsklasse -34kg in der U13 auf Dean Richter. „Sehenswert der erste und schnellste Kampf – mit O-Goshi (Hüftwurf) – gewonnen!“ so Betreuer Reimar Sesser. Dem folgten noch 4 weiter gewonnene Kämpfe. Dann stand Dean Richter im Finale Wilsch vom JC Leipzig gegenüber. Beide schenkten sich nichts, sodass keiner eine Wertung erzielte. Die subjektive Entscheidung des Kampfrichters fiel dann zugunsten des Leipziger aus. Und dann eine echt sportliche Geste des Leipzigers und seiner Eltern – sie luden Dean zu einem Imbiss ein. Der Landestrainer Frederik Jäde, welcher die Kämpfe von Dean mitverfolgte, meinte dann nur „Der Junge ist Klasse!“

Für Fabian Klaus (-42kg) lief es am Sonnabend in Riesa nicht so gut. Bei seinem ersten Ausflug in der U13 musste er „Federn lassen“ und sammelte kein Edelmetall sondern nur Erfahrung. Anders Lara Neuber (-52kg). Sie putzte wieder alle Gegnerinnen regelrecht von der Matte und sicherte sich damit wieder Gold.  In der U15 stand für Gornau nur Amely Wolf (-63kg) auf der Matte. Sie zeigte gute Leistungen, welche am Ende mit Bronze belohnt wurde.

In Frankfurt/ Oder fand die diesjährige Deutsche Meisterschaft der Alterklasse U21 ebenfalls am Sonnabend statt. Emilie Schulz hatte sich durch hervorragende Leistungen zur Mitteldeutschen Meisterschaft eine Fahrkarte nach Frankfurt erkämpft. Gleich in ihrer ersten Begegnung stand sie der Siegerin der Westdeutschen Meisterschaft, Mareike Reddig, der späteren Bronzemedaillengewinnerin, gegenüber. Gegen die 3 Jahre ältere Düsseldorferin musste sich Emilie nach einem kurzen Kampf durch Uchi-Mata geschlagen geben. In der Hoffnungsrunde stand sie Lena Müller (ASC Göttingen) gegenüber und ging sogar durch eine Fußtechnik mit Waza-Ari in Führung. Bei einem Seoi-Nage (Schulterwurf) Angriff wurde Emilie jedoch ausgekontert und verlor somit den Kampf.

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